Oberlandesgericht Köln, 23 WLw 3/11 – Das Hoffolgezeugnis, dessen Erteilung erstinstanzlich von den Beteiligten zu 1.-3. beantragt worden war, stellt einen gegenständlich beschränkten Erbschein dar, § 18 Abs.2 S.3 HöfeO. Einen solchen kann beantragen, wer geltend macht, Hoferbe geworden zu sein. Die Beteiligten zu 1.-3. gehören offensichtlich zum Kreis derjenigen, die als Hoferben möglicherweise in Betracht kommen.

 

Oberlandesgericht Köln, 23 WLw 3/11

Die Beschwerde der Antragsteller zu 1. und 2. gegen den Beschluss des Landwirtschaftsgerichts Kleve vom 13.4.2011, wonach Tatsachen für festgestellt erachtet werden, aufgrund deren der Antragsteller zu 3. als Hoferbe bestimmt werden solle, wird zurückgewiesen.

Die Antragsteller zu 1. und 2. haben die Gerichtskosten und die außergerichtlichen Kosten des Antragstellers zu 3. und der weiteren Beteiligten zu 4.-8. im Beschwerdeverfahren zu tragen.