Auslegung Vermächtnis dingliches Wohnrecht oder schuldrechtliches Nutzungsrecht
OLG Schleswig 3 U 16/13
Privatschriftliches Testament
Sachverhalt:
Der Kläger verlangte vom Beklagten die Herausgabe einer Wohnung, die dieser aufgrund eines Vermächtnisses der Erblasserin bewohnte.
Im Testament war festgelegt, dass der Beklagte die Wohnung „bis an sein Lebensende mietfrei bewohnen“ dürfe.
Der Beklagte hatte jedoch über Jahre die Nebenkosten nicht gezahlt, woraufhin der Kläger das Wohnrecht kündigte.
Streitig war, ob es sich bei dem Vermächtnis um ein dingliches Wohnrecht oder ein schuldrechtliches Nutzungsrecht handelte und ob die Kündigung wirksam war.
Tenor:
Die Berufung des Beklagten wurde zurückgewiesen.
Ihm wurde eine Räumungsfrist von drei Monaten gewährt.
Entscheidungsgründe:
I. Schuldrechtliches Nutzungsrecht:
II. Dingliches Wohnrecht:
III. Herausgabeanspruch trotz dinglichem Wohnrecht:
IV. Räumungsfrist:
Konsequenzen für die Praxis:
Zusätzliche Hinweise:
Wichtige Punkte in Kürze:
Die auf dieser Homepage wiedergegebenen Gerichtsentscheidungen bilden einen kleinen Ausschnitt der Rechtsentwicklung über mehrere Jahrzehnte ab. Nicht jedes Urteil muss daher zwangsläufig die aktuelle Rechtslage wiedergeben.
Einige Entscheidungen stellen Mindermeinungen dar oder sind später im Instanzenweg abgeändert oder durch neue obergerichtliche Entscheidungen oder Gesetzesänderungen überholt worden.
Das Recht entwickelt sich ständig weiter. Stetige Aktualität kann daher nicht gewährleistet werden.
Die schlichte Wiedergabe dieser Entscheidungen vermag daher eine fundierte juristische Beratung keinesfalls zu ersetzen.
Für den fehlerhaften juristischen Gebrauch, der hier wiedergegebenen Entscheidungen durch Dritte außerhalb der Kanzlei Krau kann daher keine Haftung übernommen werden.
Verstehen Sie bitte die Texte auf dieser Homepage als gedankliche Anregung zur vertieften Recherche, keinesfalls jedoch als rechtlichen Rat.
Es soll auch nicht der falsche Anschein erweckt werden, als seien die veröffentlichten Urteile von der Kanzlei Krau erzielt worden. Das ist in aller Regel nicht der Fall. Vielmehr handelt es sich um einen allgemeinen Auszug aus dem deutschen Rechtsleben zur Information der Rechtssuchenden.
Die auf dieser Homepage wiedergegebenen Gerichtsentscheidungen bilden einen kleinen Ausschnitt der Rechtsentwicklung über mehrere Jahrzehnte ab. Nicht jedes Urteil muss daher zwangsläufig die aktuelle Rechtslage wiedergeben.
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Das Recht entwickelt sich ständig weiter. Stetige Aktualität kann daher nicht gewährleistet werden.
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Es soll auch nicht der falsche Anschein erweckt werden, als seien die veröffentlichten Urteile von der Kanzlei Krau erzielt worden. Das ist in aller Regel nicht der Fall. Vielmehr handelt es sich um einen allgemeinen Auszug aus dem deutschen Rechtsleben zur Information der Rechtssuchenden.
Durch die schlichte Anfrage kommt noch kein kostenpflichtiges Mandat zustande.