Cyberangriff auf Dienstleister der Berliner Verkehrsbetriebe – Bekommen 180.000 Ber­liner U-Bahn-Kunden Scha­dens­er­satz?

Mai 16, 2025

Cyberangriff auf Dienstleister der Berliner Verkehrsbetriebe – Bekommen 180.000 Ber­liner U-Bahn-Kunden Scha­dens­er­satz?

RA und Notar Krau

Sehr geehrte Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe,

wir, RA und Notar Krau, möchten Sie auf einen aktuellen Fall hinweisen:

Cyberangriff auf BVG-Dienstleister – Was bedeutet das für Sie?

Kürzlich gab es einen Cyberangriff auf eine Firma, die für die BVG arbeitet.

Dabei wurden Daten von etwa 180.000 U-Bahn-Kunden gestohlen.

Ihre Berliner Datenschutzbeauftragte ist informiert und besorgt.

Möglicherweise haben Sie Anspruch auf Schadensersatz.

Ihre Daten in fremden Händen – Ein Schock für viele

Viele von Ihnen haben Post von der BVG erhalten. Darin wurden Sie über einen Angriff auf Ihre persönlichen Daten informiert.

Es geht um Daten, die Sie der BVG für Ihren Fahrausweis gegeben haben: Name, Adresse, E-Mail, Kundennummer und eventuell Ihre Abo-Vertragsnummer.

Es könnte sein, dass dadurch der Schutz Ihrer Daten verletzt wurde.

Was genau ist passiert?

Die BVG sagt, dass es einen „kriminellen IT-Angriff“ auf eine Firma gab.

Diese Firma arbeitet für die BVG. Unbefugte sollen so an Ihre Daten gelangt sein.

Cyberangriff auf Dienstleister der Berliner Verkehrsbetriebe – Bekommen 180.000 Ber­liner U-Bahn-Kunden Scha­dens­er­satz?

Die BVG beruhigt, dass keine Bankdaten oder Passwörter gestohlen wurden.

Trotzdem rät die BVG Ihnen, vorsichtig zu sein. Achten Sie auf ungewöhnliche E-Mails (Phishing) und ändern Sie vorsichtshalber Ihr Passwort.

Warum wurden Sie informiert?

Die BVG musste Sie informieren, weil der Datenschutzexperte sagt:

Die Gefahr für Ihre Rechte und Freiheiten ist hoch. Das Gesetz schreibt vor, dass Sie informiert werden müssen, wenn so etwas passiert.

Wie wurde der Angriff bemerkt?

Die Firma merkte im April, dass es Probleme mit ihren Computern gab. Sie haben die Polizei informiert.

Es wurde kein Geld von den Tätern gefordert.

Der Angriff soll mit einem bestimmten Computerprogramm der Firma zusammenhängen, das jetzt nicht mehr genutzt wird.

Die BVG glaubt, dass der Dienstleister schnell reagiert und seine Computer besser geschützt hat.

Was sagt die Datenschutzbehörde?

Die Berliner Datenschutzbehörde weiß Bescheid und spricht mit der BVG und der betroffenen Firma. Auch wenn sie noch nichts Genaues sagen kann, rät sie Ihnen zur Vorsicht.

Seien Sie misstrauisch bei E-Mails und Anrufen, bei denen Sie nach Daten gefragt werden oder etwas öffnen sollen.

Achten Sie auch auf ungewöhnliche Post, wie Mahnungen oder Rechnungen, die Sie nicht kennen.

Melden Sie sich beim Absender, wenn Ihnen etwas komisch vorkommt.

Die Datenschutzbehörde fordert, dass die BVG und die Firma ihre Computersicherheit überprüfen und verbessern.

Haben Sie Anspruch auf Schadensersatz?

Es ist möglich, dass Sie von der BVG und ihrem Dienstleister Schadensersatz bekommen können.

Ein Experte für Datenschutz sagt, dass dies laut Gesetz möglich ist, auch wenn Ihnen kein direkter Schaden entstanden ist.

Es reicht, wenn Ihre Daten nicht mehr unter Kontrolle waren. Man spricht von einem möglichen Schadensersatz im niedrigen dreistelligen Bereich.

Die betroffene Firma bereitet sich auf solche Forderungen vor und hat einen Anwalt eingeschaltet.

Die Polizei in Berlin untersucht den Fall.

Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass sensible Daten wie Geburtsdaten oder Bankdaten gestohlen wurden.

Der Austausch wegen einer möglichen Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen könnte bei Bedarf auch digital erfolgen.

Bei Interesse oder Rückfragen nehmen Sie einfach unverbindlich Kontakt zu uns auf.

Mit freundlichen Grüßen,

RA und Notar Krau

RA und Notar Krau

Dieser Beitrag wurde von Anwalts- und Notarkanzlei Krau aus Hohenahr im Lahn-Dill-Kreis erstellt. Die Kanzlei berät Mandantinnen und Mandanten in Mittelhessen, insbesondere in der Region Wetzlar, Gießen und Marburg.

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