Schlagwort: § 119 Abs. 2 BGB

OLG München 31 Wx 54/15 – gegen den Nachlass gerichtete Forderung

OLG München · Beschluss vom 28. Juli 2015 · Az. 31 Wx 54/15 1. Die falsche Vorstellung eines Erben, eine gegen den Nachlass gerichtete Forderung sei verjährt, betrifft die Zusammensetzung des Nachlasses hinsichtlich seines Bestandes an Aktiva und Passiva. 2. Insoweit liegt ein Irrtum des Erben über eine verkehrswesentliche Eigenschaft des Nachlasses vor, wenn nach Durchführung eines Zivilverfahrens feststeht, dass die Forderung entgegen der Vorstellung des Erben nicht verjährt ist, und sich der Nachlass nunmehr als überschuldet erweist.

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Oberlandesgericht Düsseldorf I-3 Wx 12/16: Anfechtung Erbausschlagung

Oberlandesgericht Düsseldorf, Aktenzeichen: I-3 Wx 12/16 Vorinstanz: Amtsgericht Dinslaken, 14 VI 356/16 Tenor: Der Beschluss des Amtsgerichts Dinslaken vom 2. November 2015 – Az. 14 VI 355/15 – wird geändert. Das Nachlassgericht wird angewiesen, der Beteiligten zu 1 den beantragten Erbschein zu erteilen. Beschwerdewert: 60.000,00 € G r ü n d e I. Die Erblasserin und ihr Vater K. G. H. kamen beim Absturz des Flugzeugs der German Wings GmbH auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf in Prads-Haut-Bléone (Alpes-de-Haute-Provence) ums Leben. Die Erblasserin war unverheiratet und kinderlos. Ihre...

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