EuGH (Rechtssache C‑603/21 P)(1)

Beschluss des Gerichtshofs (Zehnte Kammer) vom 9. Juni 2022 –
UPTR/Parlament und Rat

(Rechtssache C‑603/21 P)(1)

„Rechtsmittel – Art. 181 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs – Verkehr – Verordnung (EU) 2020/1055 – Zugang zum Markt des grenzüberschreitenden Güterkraftverkehrs – Kabotage – Nichtigkeitsklage – Zulässigkeit – Art. 263 Abs. 4 AEUV – Voraussetzung, dass der Kläger individuell betroffen sein muss – Berufsverband – Wirksamer gerichtlicher Rechtsschutz – Teils offensichtlich unzulässiges und teils offensichtlich unbegründetes Rechtsmittel“

1. Rechtsmittel – Gründe – Bloße Wiederholung der vor dem Gericht vorgetragenen Gründe und Argumente – Keine Angabe des gerügten Rechtsfehlers – Unzulässigkeit

(Art. 256 AEUV; Satzung des Gerichtshofs; Art. 58 Abs. 1; Verfahrensordnung des Gerichtshofs, Art. 168 Abs. 1 Buchst. d und 169 Abs. 2)

(vgl. Rn. 27-32, 39)

2. Grundrechte – Anspruch auf effektiven gerichtlichen Rechtsschutz – Grenzen – Einhaltung der Zulässigkeitsvoraussetzungen einer Klage

(Art. 263 Abs. 4 AEUV; Charta der Grundrechte der Europäischen Union, Art. 47)

(vgl. Rn. 34, 35)

3. Rechtsmittel – Gründe – Unzureichende Begründung – Rückgriff des Gerichts auf eine implizite Begründung – Zulässigkeit – Voraussetzungen

(Satzung des Gerichtshofs, Art. 36 und 53 Abs. 1)

(vgl. Rn. 40)

Tenor

1.

Das Rechtsmittel wird als teils offensichtlich unzulässig und teils offensichtlich unbegründet zurückgewiesen.

2.

Die Unie van Professionele Transporteurs en Logistieke Ondernemers (UPTR) trägt die Kosten.

1ABl. C 513 vom 20.12.2021.

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