Was regelt § 187 BGB?

April 23, 2026

Was regelt § 187 BGB?

Was ist das BGB?

Das BGB ist das Bürgerliche Gesetzbuch. Es enthält viele wichtige Regeln für das tägliche Leben. Zum Beispiel für Verträge, Fristen und Rechte.

Was ist eine Frist?

Eine Frist ist ein Zeitraum. Sie gibt an, bis wann etwas passieren muss. Zum Beispiel: Sie bekommen einen Brief und haben 14 Tage Zeit, zu antworten. Diese 14 Tage sind eine Frist.

Was regelt § 187 BGB?

§ 187 BGB regelt, wann eine Frist beginnt. Das ist wichtig, damit jeder weiß, ab wann er Zeit hat. Es gibt zwei Hauptfälle:

1. Fristbeginn nach einem Ereignis (§ 187 Abs. 1 BGB)

Manchmal beginnt eine Frist, nachdem etwas passiert ist. Das nennt man „Ereignis“. Zum Beispiel: Sie bekommen eine Kündigung. Die Frist beginnt nicht am Tag der Kündigung, sondern erst am nächsten Tag. Der Tag des Ereignisses zählt also nicht mit. Das steht in § 187 Absatz 1 BGB. Das nennt man auch „Zivilkomputation“. Das bedeutet: Der Tag, an dem etwas passiert, wird nicht mitgezählt. Die Frist läuft ab dem nächsten Tag.

Beispiel

Sie bekommen am 1. März einen Brief. Die Frist beträgt 14 Tage. Sie beginnt am 2. März und endet am 15. März.

2. Fristbeginn zu einem bestimmten Zeitpunkt (§ 187 Abs. 2 BGB)

Manchmal beginnt eine Frist mit einem bestimmten Zeitpunkt. Zum Beispiel: Ein Vertrag beginnt am 1. Januar um 0 Uhr. Dann zählt der ganze Tag mit. Die Frist läuft ab diesem Tag. Das steht in § 187 Absatz 2 BGB. Hier wird der Tag mitgerechnet.

Beispiel

Ein Mietvertrag beginnt am 1. Mai. Die Frist für eine Kündigung beträgt drei Monate. Die Frist beginnt am 1. Mai und endet am 31. Juli.

Warum ist das wichtig?

Es ist wichtig, den Fristbeginn zu kennen. Nur so wissen Sie, wie viel Zeit Sie wirklich haben. Wenn Sie den falschen Tag zählen, kann es sein, dass Sie eine Frist verpassen. Das kann Nachteile haben, zum Beispiel bei einer Kündigung oder einem Widerruf.

Was regelt § 187 BGB?

Was bedeutet „Ereignis“?

Ein Ereignis ist etwas, das passiert. Zum Beispiel: Sie bekommen einen Brief, einen Vertrag oder eine Kündigung. Die Frist beginnt erst am Tag nach dem Ereignis.

Was bedeutet „Zeitpunkt“?

Ein Zeitpunkt ist ein genauer Moment. Zum Beispiel: Ein Vertrag beginnt am 1. Januar um 0 Uhr. Dann zählt dieser Tag mit.

Was ist der Unterschied zwischen Abs. 1 und Abs. 2?

Absatz 1 gilt, wenn die Frist nach einem Ereignis beginnt. Der Tag des Ereignisses zählt nicht mit. Absatz 2 gilt, wenn die Frist zu einem bestimmten Zeitpunkt beginnt. Dann zählt der Tag mit.

Was ist, wenn die Frist an einem Wochenende beginnt?

Für den Fristbeginn ist es egal, ob es ein Wochenende oder ein Feiertag ist. Die Frist beginnt trotzdem. Nur für das Fristende gibt es manchmal Ausnahmen.

Was passiert, wenn man die Frist falsch berechnet?

Wenn Sie die Frist falsch berechnen, kann das Folgen haben. Zum Beispiel verlieren Sie Ihr Recht, etwas zu tun. Deshalb ist es wichtig, § 187 BGB zu kennen und richtig anzuwenden.

Zusammenfassung

  • § 187 BGB regelt, wann eine Frist beginnt.
  • Nach einem Ereignis beginnt die Frist am nächsten Tag.
  • Bei einem bestimmten Zeitpunkt beginnt die Frist am selben Tag.
  • Der Unterschied ist wichtig, damit Sie keine Frist verpassen.
  • Fristen sind oft bei Verträgen, Kündigungen oder Widerrufen wichtig.

Tipp

Wenn Sie unsicher sind, wie eine Frist berechnet wird, fragen Sie lieber nach. Es ist besser, einmal mehr zu prüfen, als eine wichtige Frist zu verpassen.

Kontakt

Wenn Sie Fragen zu Fristen oder zu § 187 BGB haben, nehmen Sie Kontakt mit der Anwalts- und Notarkanzlei Krau auf. Die Kanzlei hilft Ihnen gerne weiter.

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