Was regelt § 25 GmbHG?

März 12, 2026

Was regelt § 25 GmbHG? – eine einfache und verständliche Erklärung

Was ist § 25 GmbHG?

§ 25 GmbHG ist eine Vorschrift im Gesetz über die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbHG). Das GmbHG ist das Gesetz, das die Regeln für die GmbH, also eine Firma mit beschränkter Haftung, festlegt. § 25 steht im Abschnitt über die Rechte und Pflichten der Gesellschafter, also der Personen, denen die GmbH gehört 

Was steht in § 25 GmbHG?

Der Text von § 25 GmbHG lautet:
„Von den in den §§ 21 bis 24 bezeichneten Rechtsfolgen können die Gesellschafter nicht befreit werden.“ 

Das bedeutet: Es gibt bestimmte Regeln in den Paragraphen 21 bis 24 des GmbHG. Diese Regeln gelten immer. Die Gesellschafter können sich nicht davon befreien. Sie können also keine Vereinbarung treffen, um diese Regeln zu umgehen oder abzuschwächen.

Was sind die Paragraphen 21 bis 24 GmbHG?

Diese Paragraphen regeln wichtige Pflichten der Gesellschafter. Sie betreffen vor allem das sogenannte Stammkapital. Das Stammkapital ist das Geld, das die Gesellschafter in die GmbH einzahlen müssen. Es ist eine Art Grundstock für die Firma. Die Regeln sorgen dafür, dass das Geld wirklich in die Firma kommt und nicht umgangen werden kann.

Warum gibt es § 25 GmbHG?

§ 25 GmbHG sorgt dafür, dass die Regeln zum Schutz des Stammkapitals immer gelten. Das ist wichtig, weil das Stammkapital die Grundlage für das Vertrauen der Geschäftspartner und Gläubiger ist. Gläubiger sind Menschen oder Firmen, die der GmbH Geld geliehen haben oder noch Geld bekommen sollen. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass das Stammkapital wirklich vorhanden ist und nicht durch Tricksereien vermindert wird 

Was bedeutet „zwingende Vorschrift“?

Eine zwingende Vorschrift ist eine Regel, die immer gilt. Sie kann nicht durch einen Vertrag oder eine andere Vereinbarung geändert werden. Auch wenn alle Gesellschafter einverstanden wären, können sie § 25 GmbHG nicht ausschalten. Das Gesetz schützt damit die Firma und die Gläubiger vor Nachteilen 

Was ist, wenn Gesellschafter trotzdem eine andere Vereinbarung treffen?

Wenn die Gesellschafter versuchen, die Regeln aus den Paragraphen 21 bis 24 zu umgehen, ist diese Vereinbarung ungültig. Das bedeutet: Sie hat keine Wirkung. Die Gesellschafter müssen sich trotzdem an das Gesetz halten. Sie können sich nicht gegenseitig von der Pflicht befreien, das Stammkapital einzuzahlen oder für bestimmte Dinge zu haften 

Was regelt § 25 GmbHG?

Was ist mit „Haftung“ gemeint?

Haftung bedeutet, dass jemand für einen Schaden oder eine Schuld einstehen muss. Im Zusammenhang mit der GmbH heißt das: Die Gesellschafter müssen zum Beispiel das Geld einzahlen, das sie versprochen haben. Wenn sie das nicht tun, können sie dafür verantwortlich gemacht werden. Das Gesetz sorgt dafür, dass diese Verantwortung nicht einfach abgeschafft werden kann 

Gibt es Ausnahmen?

Nein. § 25 GmbHG sagt ganz klar: Die Gesellschafter können sich nicht von diesen Pflichten befreien. Es gibt keine Ausnahmen. Das gilt sowohl für die Regeln selbst als auch für die Voraussetzungen, wann die Regeln greifen 

Warum ist das wichtig für Sie?

Wenn Sie Gesellschafter einer GmbH sind oder werden wollen, müssen Sie wissen: Sie können sich nicht von allen Pflichten befreien. Besonders beim Thema Stammkapital und den damit verbundenen Regeln gibt es keinen Spielraum. Das schützt Sie, Ihre Mitgesellschafter und vor allem die Gläubiger. Es sorgt für Sicherheit und Vertrauen im Geschäftsleben.

Was sollten Sie tun?

Wenn Sie eine GmbH gründen oder Gesellschafter werden, achten Sie darauf, dass Sie alle gesetzlichen Pflichten kennen. Versuchen Sie nicht, die Regeln zu umgehen – das ist nicht erlaubt und kann zu Problemen führen. Lassen Sie sich im Zweifel beraten.

Wenn Sie Fragen zu § 25 GmbHG oder zur Gründung und Führung einer GmbH haben, nehmen Sie Kontakt mit der Anwalts- und Notarkanzlei Krau auf. Sie erhalten dort kompetente Unterstützung.

RA und Notar Krau

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