Was regelt Paragraf 385 BGB?

Mai 18, 2026

Einführung

In diesem Text erfahren Sie, was Paragraf 385 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) regelt und was das für Sie bedeutet. Ich erkläre Ihnen die Vorschrift in einfachen Worten. Fachbegriffe werden erklärt, damit Sie alles gut verstehen können.

Worum geht es bei Paragraf 385 BGB?

Paragraf 385 BGB regelt den sogenannten „freihändigen Verkauf“ von Sachen, die einen Börsen- oder Marktpreis haben. Das klingt kompliziert, ist aber einfach erklärt: Es geht darum, wie bestimmte Dinge verkauft werden dürfen, wenn sie einen bekannten Wert haben, der sich am Markt oder an der Börse ergibt.

Was ist ein Börsen- oder Marktpreis?

Ein Börsenpreis ist der aktuelle Preis, zu dem eine Ware an der Börse gehandelt wird. Ein Marktpreis ist der Preis, der auf einem Markt für eine bestimmte Sache gezahlt wird. Beide Preise sind öffentlich bekannt und ändern sich oft je nach Angebot und Nachfrage.

Wann ist Paragraf 385 BGB wichtig?

Paragraf 385 BGB wird wichtig, wenn jemand eine Sache (zum Beispiel Aktien oder Waren) verkaufen muss, die einen Börsen- oder Marktpreis hat. Das kann passieren, wenn jemand eine Schuld begleichen will oder eine Sache hinterlegt wurde und nun verkauft werden soll.

Was bedeutet „freihändiger Verkauf“?

Ein freihändiger Verkauf bedeutet, dass die Sache nicht versteigert werden muss, sondern direkt verkauft werden kann. Allerdings gibt es dabei bestimmte Regeln, damit alles fair abläuft.

Wer darf den Verkauf durchführen?

Der Verkauf darf nur von bestimmten Personen gemacht werden:

  • Ein öffentlich ermächtigter Handelsmakler: Das ist jemand, der offiziell dazu berechtigt ist, Waren oder Wertpapiere zu verkaufen.
  • Eine Person, die zur öffentlichen Versteigerung befugt ist: Das ist jemand, der offiziell Sachen versteigern darf.

Diese Personen sorgen dafür, dass der Verkauf korrekt und zum aktuellen Preis abläuft.

Was ist der „laufende Preis“?

Der laufende Preis ist der Preis, der gerade aktuell an der Börse oder auf dem Markt für die Sache gezahlt wird.

Was regelt Paragraf 385 BGB?

Das bedeutet, die Sache wird nicht zu einem Fantasiepreis verkauft, sondern zu dem Preis, den sie wirklich wert ist.

Warum gibt es diese Regeln?

Die Regeln sorgen dafür, dass niemand benachteiligt wird. Wenn zum Beispiel ein Schuldner (jemand, der Schulden hat) eine Sache verkaufen muss, soll der Verkauf fair und zum richtigen Preis stattfinden. So wird verhindert, dass die Sache zu billig verkauft wird und der Schuldner dadurch einen Nachteil hat.

Wie läuft der Verkauf ab?

  1. Es wird geprüft, ob die Sache einen Börsen- oder Marktpreis hat.
  2. Der Verkauf wird von einem berechtigten Makler oder einer befugten Person durchgeführt.
  3. Die Sache wird zum aktuellen Preis verkauft.
  4. Der Erlös (das Geld aus dem Verkauf) wird verwendet, um die Schuld zu begleichen oder an den Berechtigten ausgezahlt.

Was passiert, wenn die Regeln nicht eingehalten werden?

Wenn der Verkauf nicht von einer berechtigten Person durchgeführt wird oder nicht zum aktuellen Preis erfolgt, ist der Verkauf nicht rechtmäßig. Das bedeutet, der Verkauf kann angefochten werden und ist möglicherweise ungültig.

Was ist, wenn die Sache keinen Börsen- oder Marktpreis hat?

In diesem Fall gilt Paragraf 385 BGB nicht. Dann muss die Sache meist öffentlich versteigert werden. Für diese Fälle gibt es andere Regeln im BGB.

Was sind die wichtigsten Begriffe?

  • Schuldner: Die Person, die eine Schuld hat und vielleicht eine Sache verkaufen muss.
  • Handelsmakler: Jemand, der offiziell Waren oder Wertpapiere für andere verkauft.
  • Börsenpreis/Marktpreis: Der aktuelle Wert einer Sache, der öffentlich bekannt ist.
  • Freihändiger Verkauf: Ein Verkauf, der direkt und nicht durch eine Versteigerung erfolgt.

Zusammenfassung

Paragraf 385 BGB regelt, wie Sachen mit einem Börsen- oder Marktpreis verkauft werden dürfen, wenn sie verkauft werden müssen. Der Verkauf muss von bestimmten Personen durchgeführt werden und zum aktuellen Preis erfolgen. So wird sichergestellt, dass alles fair und korrekt abläuft.

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