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OLG Frankfurt 4 U 331/21 – Kein Schadensersatz wegen Messeabsage während Corona-Pandemie

OLG Frankfurt 4 U 331/21

Kein Schadensersatz wegen Messeabsage während Corona-Pandemie

Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil der 30. Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt am Main vom 15. November 2021 wird zurückgewiesen.

Die Klägerin hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

Die Revision wird nicht zugelassen.

Das Urteil sowie das Urteil des Landgerichts sind ohne Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar.

Der Klägerin wird nachgelassen, die Zwangsvollstreckung durch die Beklagte durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in Höhe von 110% des gegen sie vollstreckbaren Betrages abzuwenden, wenn nicht die Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110% des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.

Der Streitwert für die Berufungsinstanz wird auf 74.076,04 € festgesetzt.

Gründe
I.

Die Klägerin, die mit der Beklagten als Veranstalterin einen Vertrag über die Teilnahme an der Messe „Light + Building 2020“ im Zeitraum vom 8.3. bis 13.3.2020 geschlossen hatte, begehrt Zahlung von Schadensersatz i.H.v. 74.076,04 € sowie Ersatz außergerichtlicher Rechtsanwaltskosten i.H.v. 2.085,95 € aufgrund der von der Beklagten zunächst am 24.2.2020 im Hinblick auf die Verbreitung des Corona-Virus vorgenommenen Verschiebung der Messe auf September 2020 sowie der am 5.5.2020 erfolgten endgültigen Absage der Messe. Die von der Klägerin entrichteten Standgebühren erstatte die Beklagte ohne Abzüge zurück.

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