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OLG München, 34 Wx 441/16 – Ausübung eines „Vorwahlrechts“ durch einen Miterben

OLG München, Beschluss v. 05.12.2016 – 34 Wx 441/16

Ausübung eines „Vorwahlrechts“ durch einen Miterben

Die Ausübung eines „Vorwahlrechts“ durch einen Miterben führt nicht zu einer Sondererbfolge in einzelne Nachlassgegenstände. Es kann dahinstehen, ob das Vorwahlrecht als Voraus- und Wahlvermächtnis nach §§ 2150 und 2154 BGB eingeräumt worden ist, da dies nur zu einem Vermächtnisanspruch des Beteiligten führen würde. Auch wenn das Testament so auszulegen sein sollte, dass im Rahmen einer Teilungsanordnung nach § 2048 BGB ein Wahlrecht besteht, würde dies nur schuldrechtlich wirken und einen Auseinandersetzungsanspruch gegen die Miterben geben.

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