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BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.1.2017, II R 19/15 Einheitlicher Erwerbsgegenstand im Grunderwerbsteuerrecht

BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.1.2017, II R 19/15
Einheitlicher Erwerbsgegenstand im Grunderwerbsteuerrecht

1. Ist der Erwerber eines Grundstücks beim Abschluss des Grundstückskaufvertrags hinsichtlich des „Ob“ und „Wie“ der Bebauung gebunden, wird das erworbene Grundstück erst dann im bebauten Zustand Gegenstand des Erwerbsvorgangs, wenn der Bauerrichtungsvertrag geschlossen wird.

2. Der Abschluss des Bauerrichtungsvertrags ist ein nachträgliches Ereignis, welches die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer auf den Zeitpunkt des Grundstückserwerbs dahingehend verändert, dass zu den Kosten des Grundstückserwerbs nunmehr auch die Baukosten hinzutreten.

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